César Franck – Eine analytische und interpretative Annäherung an sein Werk

12,99 

Autor: Klauspeter Bungert

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César Franck (1822 bis 1890) ist unter den großen Komponisten einer der unbekanntesten. Unbestechliches Handwerk und eine kontinuierliche Spannkraft lassen ihn in allen angegangenen Gattungen Meisterwerke schaffen. Dies gilt für populär gewordene Stücke wie die d-Moll-Sinfonie, die Violinsonate oder die Orgelchoräle, aber ebenso für Oratorien oder die erst neuerdings beachteten Opern. Die 2019 erfolgte Weltpremiere einer weitgehend vollständigen Fassung der Hulda am Theater Freiburg belegte dies schlagend.
Die vorliegende Werkmonographie stellt Francks Neuerungen auf den Gebieten Form und Satztechnik in den Vordergrund. Sie übergeht eingravierte Vorurteile und vermittelt unvoreingenommen den Erlebniswert, den Werke aller Schaffensperioden ab den Klaviertrios in einer angemessenen Darstellung ermöglichen. Als unermüdlich für Franck tätiger Interpret entwickelte Bungert dazu konkrete Regeln.
Das Buch schlägt auf einer weiteren Ebene einen Bogen vom schwierigen Ausbruch des jungen Franck aus einer ungeliebten Virtuosenlaufbahn hin zur produktiven Unangepasstheit des späteren Komponisten und Zeitgenossen.

Klauspeter Bungert lebt als freischaffender Musiker und Verfasser überwiegend belletristischer Werke in Trier.